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Warum wir manchmal ausrasten – obwohl wir es besser wissen

Junger Mann mit vollem Bart und Hood, schreit frustriert, zeigt Stress oder negative Emotionen in einem emotionalen Moment.

Manchmal reicht ein Satz. Ein Blick. Ein bestimmter Tonfall. Und zack – wir sind raus.

Verloren im Außen. Im Drama. Raus aus der Klarheit. Aus dem, was wir doch viel lieber wollten:
ruhig bleiben. Fair sein. Unbedingt souverän reagieren.

Wir rasten aus – werden still. Hart. Laut. Oder wir ziehen uns zurück. Und wenn der Moment vorbei ist, sitzen wir da mit einem flauen Gefühl im Bauch und der Frage:

„Was war das gerade?“
„Warum reagiere ich so – obwohl ich es längst besser weiß?“

Vielleicht bist du nicht überempfindlich.
Vielleicht bist du nicht „zu emotional“.
Du wirst einfach getriggert.

Trigger sind wie alte Wunden, die durch kleine Reize plötzlich wieder aufreißen. Ohne Vorwarnung. Sie kommen nicht aus dem Jetzt – sie kommen aus der Vergangenheit. Und das macht sie so tückisch: Wir erleben sie, als wäre das, was gerade geschieht, die ganze Wahrheit. Aber es ist nur ein Teil davon.

Was dich triggert, will dich nicht bestrafen. Dich nicht kleinmachen. Dieses alte Gefühl, meist aus der Kindheit, will gesehen werden. Anerkannt. Es will endlich gefühlt werden. 

Der erste Schritt
Hör auf, dich dafür zu verurteilen, wie du fühlst. Atme bewusst, wenn du emotional bist. 
Beobachte dein Ein- und Ausatmen. Es holt dich in das Hier und Jetzt – in die Präsenz – in deinen Körper. Jedes Gefühl darf sein. Erkenne es an, egal was für ein Gefühl du fühlst. Fang an, dich zu beobachten. Mit ehrlichem Interesse. Mit Mitgefühl und mutig.
Sei dir selbst der beste Freund.

Bleibe bei dir. Steige nicht in das Drama im Außen ein. 
Identifiziere dich nicht mit dem Gefühl. Bleibe, so gut es geht, Beobachter deiner Gedanken und Gefühle durch die Regulierung über dein bewusstes Beobachten deines Atems.

Reflektiere dich erst dann, zum Beispiel:

  • Was genau hat mich so getroffen (welche Aussage, Verhalten o. Ä.)?

  • Woran erinnert mich das – ohne dass ich es sofort merke?

  • Welcher (meist) kindliche Anteil in mir schreit da eigentlich gerade um Hilfe oder Anerkennung?

Diese Art von Fragen sind keine Therapie. Aber sie sind ein Anfang.

Ich schreibe genau über solche inneren Momente in meinem Newsletter. Nicht akademisch. Sondern mit Erfahrungen, Aha-Momenten, Klartext – und auch mal mit einem Lachen über uns selbst.

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